„Komm Oma, wir tanzen aus lauter Freude„

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„Komm Oma, wir tanzen aus lauter Freude„

Brunhilde Clauter schickt mir diesen Ausspruch ihrer kleinen Enkelin und schreibt dazu: „Das gibt Hoffnung.“ Für mich ist es das Beste, was ich in der letzten Zeit gehört habe. Ich sehe das kleine Tanzmädchen vor mir und erinnere ein Gespräch vor ein paar Tagen mit Malgorzata, in dem es um das goldene Kind und die Maskenarbeit ging.

Das goldene Kind, sagt Gosia, steht für den unverletzten Teil in uns. Sie fragt nach dem Zusammenhang von Resillienz und goldenem Kind. Resillienz, sagt MMP ist die Erinnerung an die Kraft der Unverletzbarkeit.

Über die Herausforderung mit der Maske zu tanzen habe ich im letzten Blog geschrieben. Wenn ich der Maske begegnen will muss ich Sicherheiten aufgeben. Wenn wir Sicherheit aufgeben, was bleibt uns dann, fragt MMP? Und hier kommt ein neuer Begriff ins Gespräch. MMP spricht vom Tanzkörper. Sie sagt, als Tänzerin höre, fühle, sehe ich mit meinem Tanzkörper.

Der Tanzkörper entsteht aus den Erfahrungen, die ich als Tänzerin mit meinem Körper mache. Das ist ein ganz anderer Zugang zu Welt als denken oder wissen oder glauben. Es ist erfahren, also bewegt, gespürt, berührt, ertastet. Es ist der unmittelbare Kontakt zum pulsierenden Leben in uns. Atem, Rhythmus. Dort wo wir auf den unverletzten Teil in uns treffen, dort finden wir die Kraft der Liebe.

„Komm Oma, wir tanzen aus lauter Freude!“ Da spricht das goldene Kind direkt zu uns.

Malgorzata M. Pastian und G.F. vor einer Skulptur von Henry Moore in Recklinghausen. Foto Liesel Kothe
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