Die meisten Tänze kommen ohne Worte aus. Nicht so der Neuseeländische Haka. Haka heißt übersetzt Lied und Tanz. Es ist weniger die Melodie im Haka als der Rhythmus, der die Worte in Bewegung bringt.

Ka ma te Ka ma te Ka ora Ka ora

Te nei te Tan ga ta Phu ru Phu ru

Na na nei Ti ki nei Wa ka Witi Te ra

Nh pa ne Ka pa ne Wi ti Te ra

Diesen Haka fand ich drei mal im Netz. Immer anders geschrieben, die Maori hatten keine Schrift. Was mir auffällt, die Sprache hat viele Vokale. Die einzige Übersetzung, die ich finde geht so:

Sterben, sterben, leben, leben

Der alte Mann mit Bart,

der die Sonne brachte lässt sie scheinen.

Ein Schritt, noch ein Schritt und die Sonne scheint.

Ich versuche mal aus den spärlichen Infos mir einen Reim zu machen. Es geht auf jeden Fall um etwas Größeres, Umfassendes, um Leben und Sterben. Vielleicht ist der Bärtige ein Schöpferwesen, vielleicht ein vom christlichen Vatergott beeinflusster Bartträger? Könnte auch sein er ist ein Ahne, der seine Nachkommen auffordert, vorwärts zu gehen damit die Sonne scheint. Ähnlich wie bei den Aborigines, bei denen die Landschaft durch Lied und Tanz erschaffen wird? Begleitet wird der Haka durch schreiende Aufforderung und Machtdemonstration am Ende mit herausgestreckter Zunge.

Gerade sagt Sylvia am Telefon zu mir, dass ihr das bei den Hakas und auch beim Kampfsport so gut tut, endlich mal laut werden zu dürfen, die Stimme zu erheben. Stimmt, denke ich, wann gehen wir schon mal in unser volles Stimmvolumen? Heute schicke ich Euch die Begegnung eines neuseeländischen und eines australischen Rugbyteams. Interessant, wie unterschiedlich die Bewegungen beider Tänze sind.

Fortsetzung demnächst, wenn wir der Frage nachgehen, was wir von so einer Tanztradition wie die der Maori in Ha ka ih te lernen können.

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