GWD Vorbereitungen 2

GWD Vorbereitungen 2

Ich beziehe mich auf die Zitate von Elena Ferrante im Blog vom 29. April 2019

Begegnungen im Tanz

Der Dialog mit sich selber, der Erde, dem Wasser, dem Wind ist Basis und Voraussetzung für den Dialog mit den anderen. Am zweiten Tag am Wasser tanzen wir im Dialog mit den anderen, schauen, was es macht, wenn andere uns zusehen. „Jede Innerlichkeit ist im Grunde wie ein Magma, das unter der Selbstbeherrschung brodelt, und es ist dieses Magma, von dem wir versuchen müssen zu erzählen, wenn der Text Energie haben soll.“ 399

Innenraum und Außenraum begegnen sich an der Grenze.

Nähe, Verbundenheit. Ich frage mich, wo ist das brodelnde Magma? Wo die Überfülle, wo das Durcheinander, von dem Helena Ferrante spricht, wenn sie sagt: „Literatur entsteht aus dem Durcheinander.“?

Verwirrung, Vielfalt an Eindrücken, Wirbelwind, Getöse, Konturverlust, destabilisierende Stöße, bis hin zur Gaze, die wir von der Wunde nehmen, in der Kunst, um uns der Wahrheit zu stellen, sind eine Seite des Tanzes, die andere Seite zeigt sich in Nähe und Verbundenheit.

Später im Tanz wird die Gaze sichtbar, die Wunde, die Verletzung der Meere. In ihrem Vortrag am Morgen des Global Water Dance zeigt uns Prof. Dr. Gesine Bahn die Verletzung der Meere in ihrem spannenden und informativen Vortrag. Mikroplastik. Auch hier im Sand angekommen, unsichtbar mischt es sich über die Nahrungskette in unser Essen mit allen Schadstoffen für Pflanzen, Tiere und Menschen.

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