Gestern lag ich lange in einer Hängematte und hörte der kommenden Flut zu. Was auf dem Foto als stille Ebbe daher kommt verwandelt sich sacht aber bestimmt in ohrenbetäubendes Rauschen, Branden, Fluten … hervorgerufen durch die Bewegungen des Wassers, die Geräusche, die der Sand dabei macht und das Brechen der Wellen im scharfkantigen Korallenriff der Insel.

Das Lauschen nimmt mich körperlich mit hinein die die Wellenbewegungen, in das Geschiebe am Meeresgrund, in das Hin und Her, das Vor und Zurück. Der besondere Duft der Gischt erfüllt mich. Heute ist Jemanja.

Tausende Menschen machen sich auf zum Strand in Salvador, die ersten Boote sind bereit zum Auslaufen im Morgengrauen für die Zeremonien der Fischer. Obwohl ich eingeladen bin nach Salvador ziehe ich die ruhigere Variante des Festtages auf der Insel, im Lauschen der Bewegungen des Meeres vor.


1Kommentar
  • Renate Barbara Balzer
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    Veröffentlicht am21:56, 2. Februar 2019

    So schöööön, Gabriele….wenn ich das Wasser, den Strand, die Landschaft sehe…bin sofort verbunden…es war damals einfach wunder-voll dort den Sand unter meinen Füßen beim Spazierengehen und Tanzen zu spüren…meinen Körper im warmen Sand abzulegen…schööööne Er-Innerung,
    Liebe Grüße über die Nordsee zu Dir,
    RBB

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