Texte zu HKIT schreiben

Vom Wert über das Erfahrene nachzudenken, es aufzuschreiben und weiter zu bewegen

Teaching 

Texte zu HKIT schreiben, z.B. Abschlussarbeiten, Ausschreibungstexte, Veröffentlichungen …

Wenn auch Heilung immer Selbstheilung ist und damit super individuell, so ist es doch spannend, sich Gedanken darüber zu machen, wie Heilungsverläufe statt finden und ob sie übertragbar sind, nicht nur auf andere K. sondern auch bei erneut sich zeigenden Blockaden. Wir wissen aus der Salutogenese, dass die Erwartung auf Besserung durch frühere positive Erfahrungen in einem hohen Maß hilfreich ist im Heilungsgeschehen.

Nicht immer haben wir das Glück eines so lebendigen Dialogs mit einer K., wie beim Ofenkind. Danke für die super Zusammenarbeit. Gemeinsam sind wir stark. Nachdem wir die Einzelarbeit HKIT dokumentiert haben und mit der K. die Veröffentlichung abgesprochen ist beginnt die eigentliche Arbeit am Text, nämlich, was sagt dieser Einzelblock wirklich aus über die HKIT? Was will ich mit dieser Doku zeigen, beweisen … ?

Dass es uns um die Erforschung des sensomotorischen Raums ging ist klar. Dazu kommen mir folgende weiterführende Forschungsfragen:

Wie zeigt sich der sensomotorische Raum?

Auf welcher Körperebene haben wir gearbeitet?

Wo und wie zeigten sich Blockaden?

Wie und wodurch lösten sie sich?

Welche Rolle spielte die Beziehung zwischen Klientin und TherapeutIn im Heilungsprozess? 

Welche Rolle spielte der Tanz?

Ist die Arbeit nachhaltig?

 

Wollen wir die Doku aufarbeiten und einem größeren Publikum anbieten, so ist es notwendig, anhand der oben gestellten Fragen noch einmal die geleistete Arbeit revue passieren zu lassen und dabei zu erkennen, worum es eigentlich geht und wo und was wirksam war im Heilungsgeschehen. Viel Freude beim Forschen. 

Sicher ist, dass ca 50 % des Heilungserfolgs der therapeutischen Beziehung geschuldet ist und nur ca 30 % auf das Konto der Methode gehen. Nun lässt sich die Methode in den HKIT nicht trennen von der TherapeutIn. Ihre Arbeit entspricht den Werten der HKIT, d.h. ein hohes Maß an Selbstbestimmung, Transparenz und Rückenstärkung und ein profundes körpertherapeutisches und tänzerisches Wissen über Heilungsprozesse im sensomotorischen Raum.

Dazu braucht es einen entsprechenden stressfreien und tranceinduzierenden Umgang mit Körperarbeit und Tanz.  Rhythmus, spüren und bewegen führen uns mit etwas Übung sicher in Bewusstseinsebenen auf denen Heilung statt finden kann. Siehe hierzu die Forschungen des Zellbiologen Bruce Lipton, die Schwingungen im Inneren und außerhalb der Zelle betreffend und die damit zusammenhängende Durchlässigkeit der Membranen. 

So werden Blockaden wie im Ofenkind beschrieben auf zellulärer Ebene begreiflich und auch, was es braucht da heilsame Räume im Tanz zu öffnen. Es wird auch verständlich warum eine positive therapeutische Beziehung so hoch zu Buche schlägt. Auf die positiven Vibrations im Außen kommt es an, denen muss die Methode natürlich auch das Wasser reichen und vor allem muss die Methode Raum geben in heilsame Bewusstseinsebenen der Alpha und Theta Gehirnwellen zu kommen, die, wie Bruce Lipton nachweist, erst einen Heilungsprozess in Gang setzen.  Dazu bieten die HKIT eine profunde Arbeit im Umgang mit wissenschaftlich erforschten Trancetechniken an.

Die in der tanztherapeutischen Ausbildung HKIT erlernten Methoden müssen am Ende der offiziellen Ausbildung von jeder Einzelnen in einer stimmigen persönlichen Geschichte erzählt werden können. Ansonsten bleibt die Ausbildung Stückwerk und kann sich nicht zu dem, was wir ein Gesamtkunstwerk nennen zusammen finden und damit heilsam wirken.

Das aber gerade braucht es, die Geschichte, die eine mit den HKIT erlebt hat und die sie weiter erzählen kann. Dadurch erst webt sich ein tragfähiger Teppich für diese außergewöhnliche Therapieform. Das ist so wichtig, wollen wir daran mitarbeiten, Atem, Bewegung und Stimme freien Lauf in unserer Gesellschaft einzuräumen. 

2019 fokussieren wir aus diesem Dreierbündel die Stimme. Darauf freue ich mich besonders, schon die Worte Stimmung, Stimmigkeit oder Selbstbestimmung sind viel versprechend. Wir werden in DD und in der Supervision HKIT dem Wert der Stimme auf den Grund gehen, sowohl in tanztherapeutischer als auch in künstlerischer Sicht wird das ein spannendes HKIT Tanzjahr werden.

Hier schon mal eine kleine Anregung 

Der Klang der Stimme

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