Das Ofenkind V – freier Lauf für Atem, Körper, Stimme

Heilende Kräfte im Tanz Blog - Gabriele Fischer > Fallbeispiel Sensomotorischer Raum  > Das Ofenkind V – freier Lauf für Atem, Körper, Stimme

Das Ofenkind V – freier Lauf für Atem, Körper, Stimme

Tag 5 Einzelarbeit – meinem Atem, meinem Körper, meiner Stimme freien Lauf lassen

G.F.:

Der letzte Tag unserer Einzelarbeit fängt gut an. Die Klientin hat bereits im Raum gearbeitet als ich komme und fragt mich nach der von mir in den Tagen und gestern besprochenen Faszienintegrationsarbeit, die wir dann auch alsbald beginnen und die als Abschluss unserer Tanztage den Körper in fasziale Tiefen bewegt. 

Der Atemraum öffnet sich und ich denke, welche Wohltat für das Ofenkind, aus diesen alten Verklebungen heraus treten zu können ins Licht. So beschließen wir unsere Tanztherapietage überaus glücklich und zufrieden.

Lit.: Neue Chancen gegen Schmerzen. Faszien Integrationstherapie – ganzheitliche Selbsthilfe, Dr. med. Khalil Kermani, Aurum Verlag

 

Tipp

6.-11. Nov. 2018 DD Faszienseminar mit G.F. da werden wir uns vertiefend mit verschiedenen Modellen der Faszienarbeit auseinander setzen.

 

Klientin:

Heute spürte ich eine unbändige Kraft in mir und trödelte nicht, wie die Tage zu vor in den Morgen hinein. Mein Körper zog mich förmlich in körperliches Tun und ich gab mich ihm gerne und liebevoll hin. Ein wohltuender Genuss in die Körperarbeit, das Tönen und Bewegen einzutauchen und meiner Stimme, meinem Atem und meinem Körper freien Lauf zu lassen. Die Kraft in mir breitete sich immer weiter aus, stabilisierte sich und baute sich auf und fühlte sich wie ein unerschütterliches Fundament an – es war einmalig.

Dann ging’s in die Tanzheimat! Gabriele und ich trafen quasi gleichzeitig ein, Debbie dribbelte freudig auf mich zu und wir drei verschwanden gemeinsam im Raum.

Gabriele fragte mich auch an diesem Morgen mit ihrem liebevollen und auch sorgenden Blick „und wie geht es dir und deinem Ofenkind heute?“ Ich trällerte: ich habe heute schon körperlich gearbeitet, spüre eine unbändige Kraft in mir und fühle mich pudelwohl (besser: debbiewohl). Gabriele schaute mich mit großen Augen an und konnte über die Wandlung von dem quasi toten Ofenkind zum Kraftkind nur staunen und freute sich sehr mit mir.

Wir plauderten kurz ein bißchen, um sicherzugehen, dass die angedachte Nabelintegration auf Faszienebene noch das Passende für heute ist.

Dann legten wir uns beide hin und machten es uns gemütlich … Gabriele meinte noch besorgt „es kann auch sein, dass es dir schlecht wird, wenn du anfängst in den Nabel zur drücken“ … ich lachte nur und trällerte „bin schon drin, alles wunderbar“ … so machten wir diese sehr wohltuende und nachhaltig tiefgehende Nabelintegration und ich konnte sehr spüren, wie das ganze gut Befreite und Aufgetane auf noch viel tieferer Ebene einsank und sich verwurzelte.

Schade, dass ich beim Faszienworkshop von Gabriele im November nicht dabei sein kann. Empfehle aber jeder die kann hinzugehen – auf Faszienebene lässt sich auch unglaublich viel bewegen, läutern und auftun …

Ich freue mich schon heute auf unsere nächste Einzelarbeit – vielen Dank liebe Gabriele!

Mein Resümee zu meiner Sensomotorischen Raum Forschung: 

I SEE DANCE BEING USED AS COMMUNICATION BETWEEN BODY AND SOUL, TO EXPRESS WHAT IS TOO DEEP TO FIND WITH WORDS.    

RUTH ST. DENIS

 

siehe Zusammenfassung Blog 16.11.2019

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Kommentar
Name
Email
Website