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Freude ist wie ein Strom PDF Drucken E-Mail
Performance von Gabriele Fischer zu Texten von Henry Miller, Heilkünsteforum Inzmühlen 2001

Die Vernetzung der Künste

Freude ist wie ein Strom: sie fließt ohne Unterlaß. Das ist nach meinem Glauben die Botschaft, die der Clown uns zu überbringen versucht, daß wir teilhaben sollen am unaufhörlichen Fluß, der endlosen Bewegtheit, daß wir nicht anhalten sollen, um nachzudenken, zu vergleichen, zu zergliedern, zu besitzen, sondern fließen immerfort, ohne Ende wie Musik.
aus Henry Miller, Das Lächeln am Fuße der Leiter S. 77 Literatur meets dance

Das Wort Tanz kommt aus dem Sanskrit und wird dort gleichgesetzt mit Freude. Die Vernetzung der Künste in ihrem heilenden, heiligen und holistischen Wirken ist zentrales Thema des 1999 von Gabriele Fischer gegründeten Europäischen HEILKÜNSTEFORUMS. Die tänzerische Arbeit von Gabriele Fischer ermöglicht es, über den Körper in einen neuen Bezug zu Literatur, Musik, Bildender Kunst und anderen Künsten zu treten. Dies eröffnet Räume, in denen Kunst sich mit der eigenen Lebensgeschichte vernetzen kann. Neue Bezüge, neue Lebensmöglichkeiten können geschaffen werden. Ein schöpferischer Akt zur Entfaltung der eigenen Kreativität und Freude. Einen Text hören. Einen Text in sich bewegen, im wahrsten Sinne des Wortes, den Text Bewegung werden lassen und mit dem solchermaßen bewegten Text nach außen gehen. Eine Textbegegnung, die den Text lässt, die dem Text keine neuen Worte hinzufügt, ihn vielmehr rüttelt und schüttelt wie einen Baum voll Äpfel. Eine Herangehensweise an einen Text wie an die heißen und wohlduftenden Brote im Backofen. Einem Text Raum geben im Tanz anstatt ihn tänzerisch zu interpretieren.     

Fotos Elke Wagner
 
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