Die Stiftung der HKIT

Die Stiftung der HKIT

Heute möchte ich gerne von den vielfältigen Aufgaben Elke Wagners berichten. Dazu gehört es, für die von ihr ins Leben gerufene Stiftung HKIT, zum Erhalt der Tanzheimat Inzmühlen, Tätigkeitsberichte zu verfassen. Sie lesen sich so spannend und geben einen so handfesten Fußabdruck unserer Tätigkeit, dass ich sie zum Lesen gerne im Anschluss in den Blog stelle.

Beim Lesen wird mir deutlich, welches Engagement, Elke Wagner und Stefka Weiland Jahr für Jahr aufbringen und welche  dringend notwendige Unterstützung wir vom Freundeskreis HKIT und freundlichen Zustifterinnen dabei erfahren, den Erhalt dieser einmaligen Einrichtung zu sichern. Euch allen sei in diesem Rückblick ganz herzlich gedankt. Gemeinsam sind wir stark.

Falls Du noch kein Mitglied im Freundeskreis der HKIT bist, melde Dich formlos im INSTITUTSBÜRO unter ICH WILL MITGLIED WERDEN und schon gehörst Du mit zu unserem Kreis der Förderinnen der großartigen Idee, eine Heimat im Körper zu finden, dazu braucht es eine Heimat im Außenraum, die uns empfängt, einlädt und aufnimmt wie das Leben selbst, die TANZHEIMAT Inzmühlen deren 20 jährige Bestehen wir am Samstag 25. August gebührend feiern.

Andy Goldsworthy sagt in dem Film Rivers and Tides: Den tiefen Rhythmus der Veränderung kann ich nur dort sehen, wo ich zu hause bin.

 

Tätigkeitsbericht 2017

Gemeinschaftsstiftung Heilende Kräfte im Tanz®

1. Fundraising zur Vermögensaufstockung

1.1 Vorbemerkung

Die treuhänderisch verwaltete, nichtselbständige Stiftung wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, auf diesem Weg Spenden und Zustiftungen zu sammeln und dann, wenn das Stiftungsvermögen auf 50.000 Euro aufgestockt ist, die Stiftung in eine selbständige Stiftung umzuwandeln. Aus diesem Grund konzentriert sich die Tätigkeit der Stiftung bis dahin hauptsächlich auf das Fundraising, um das Stiftungsvermögen zu vergrößern.

1.2 Zustiftungen und Spenden 2017

Durch Zinsen, Zustiftungen und Spenden wurde das Stiftungsvermögen 2017 von 45.890,14 Euro auf 47.228,01 Euro erhöht.

2. Durchführung künstlerischer & tanzpädagogischer Veranstaltungen

2.1 Dancing Dialogue® Projekt The Power of Dance

28. April – 7. Mai 2017 Tanzheimat Inzmühlen/Buxtehude

Eine überaus intensive und bewegte Zeit liegt hinter uns Teilnehmerinnnen des Dancing Dialogue® Treffens 2017. Wir begannen mit dem traditionellen Walpurgistanz in Inzmühlen ums Feuer, gingen durch Gassen und über Plätze von Buxtehude auf den Spuren von über 20 Frauen die hier vor 500 Jahren lebten und als Hexen denunziert und verbrannt wurden und nahmen diese Erfahrungen hinein in Körperarbeit und Tanz, immer der Frage auf der Spur: Wie tanzt sich unsere Kraft? Aus der Frage kamen uns die Antworten entgegen und enstanden vielfältige Tänze.

2.1 Teilnahme an den Global Water Dances 2017

24. Juni 2017, Treffpunkt Tanzheimat Inzmühlen

Ausschreibungstext: Wie in einem Gespräch entfaltet sich die Bewegung zwischen den Tänzerinnen und dem Fluss der Seeve, öffnet Räume für die Zuschauenden über das Wort hinaus. Novalis spricht vom Körper als dem gebildeten Fluss. Dort wo ein Körper wieder in Bewegung gerät beginnt es spannend zu werden, kann sich Neues bilden über den Fluss, das Strömen, das Wasser. Bewegungen strukturieren und ordnen Räume. Begegnung von Zeit, Raum und Materie ist im Tanz immer auch Bewegung von Zeit, Raum und Materie. Tanz als bewegende und verändernde Kraft, die uns immer wieder die Welt mit neuen Augen sehen lässt.

Choreografie: Elke Wagner. Tänzerinnen: Yvonne Middelborg, Erika Munzlinger, Sabine Rippe, Almut Tasgara-Tumat

2.2 Wort und Tanz

21. Oktober 2017, Tanzheimat Inzmühlen

Das Projekt Wort und Tanz besteht nun bereits seit 14 Jahren. Es geht in diesem Performanceprojekt darum, im Tanz den Dialog zu eröffnen und damit eine Annährung und ein besseres Verständnis zu schaffen, wie Sprache bewegen kann und umgekehrt, wie Bewegung spricht. Es geht also im weitesten Sinne um die vielfältigen Aspekte von Kommunikation und Kontakt schlechthin.

Dr. Gisela Notz hat am 21. Oktober 2017 ihren Kalender Wegbereiterinnen 2018 der Tanzheimat Inzmühlen vorgestellt und zu einer Auswahl an sozial und politisch aktiven Frauen aus der Vergangenheit vertiefend gesprochen.

Danach, und das war 2018 neu, hat G.F. das Publikum zu einer interaktiven Session eingeladen, in der sich Worte und Bewegungen treffen, in Dialog treten und schauen, was sie miteinander anfangen können. Tanz als Einladung zum Spiel. Freiheit, Eigenbewegung, Verschwendung, Spontanität und Humor. Darf das sein, bei den vorgetragenen, oft tragischen Lebensläufen, der Wegbereiterinnen?

MUSS. Weil, zurückgeworfen auf den sensomotorischen Raum werden Worte, Gefühle, Bilder und Symbole zu Interpretationen von über die Sinne und die Bewegung Erfahrenem. Hier im sensomotorischen Feld ist der große künstlerische Schmelztiegel des Tanzes angesiedelt. Hier begegnen wir dem Neuen und Unbekannten und können ein Tänzchen wagen, mit uns bislang unbekannten Größen und uns bewegen lassen in eine andere Sicht der Welt hinein. Wie sagt Elsa Gindler? „ZULASSEN DASS SICH ETWAS ÄNDERT.“

3. Errichtung, Erweiterung und Erhaltung der Bibliothek zur

Thematik Tanz, Kunst und Heilung nebst Video- und Musikarchiv

3.1 Erweiterung und Pflege der Fachbibliothek

Die Bibliothek wurde wieder um einige Fachbücher erweitert und regelmäßig gepflegt. Sie wird vor allem von den SeminarteilnehmerInnen rege genutzt.

3.2 Pflege des Videoarchivs

2003 wurde begonnen, Tanzvideos verschiedener Sparten, tanzethnologische Videos und tanztherapeutische Videos sowie interdisziplinär für Tanz interessante Videos zu sammeln, zu archivieren und in der Fachbibliothek mit einem Videorecorder interessierten Personen zur Verfügung zu stellen. Die Digitalisierung der Videos wurde 2010 abgeschlossen. Alle Dancing Dialogue® Performances und alle Vorträge der Tanztherapietage wurden auch 2015 auf Video aufgezeichnet und archiviert.

4. Förderung und Weiterentwicklung der Vernetzung von Tanz mit Kunst und Heilung

4.1 Vorträge im Rahmen der Inzmühlener Tanztherapietage

Die Vorträge am 5. August 2017 hatten im ersten Teil persönliche Erfahrungen mit Tanztherapie HKIT® zum Inhalt und im zweiten Teil wurden Konzepte für die tanztherapeutische Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen vorgestellt. Die Vortragenden waren:

Andrea Baldemair

Andrea Christiane Bode

Marion Hein

Marion Schmitz

und ihre Themen:

Einsatz der Biodynamischen Tanztherapie HKIT® an einer psychiatrischen Tagesklinik innerhalb des Therapiemoduls Tanz-, Körper- und Bewegungstherapie

Grounding / Erdung mit HKIT®

Vom Gefühl eine Last zu sein zum Gefühl des Willkommenseins

Raumeroberung durch Erlernen neuer Bewegungsmuster

 4.2 Inzmühlener Gespräche 2017, Samstag 26. August 2017

◦ Eine Hommage an Gerda Boyesen, Vortrag G.F.

◦ Auf die Welt getanzt. Der Beitrag der HKIT® zu einer glücklichen Schwangerschaft und Geburt, Vortrag Elke Wagner

◦ Gespräch mit Claudia Baum, Renate B. Balzer und Anita Kranz Moser zur Performance “Marie Jahoda – Unsichtbares sichtbar machen“

5. Bereitstellung von Tanz- und Begegnungsstätten und Tagungsräumen

Vermietung des Tanzraumes „Tanzheimat Inzmühlen” durch die Stiftung Heilende Kräfte im Tanz® an Gruppen aus dem Bereich Tanz und Körperarbeit.

Bereitstellung des Raumes für Proben zu Performances, Ausstellungen, Musikaufnahmen und für Künstlergruppen aus dem Bereich der Bildenden Kunst.

6. Stiftung Griancas de Toque

Gabriele Fischer gründete in Brasilien die Stiftung Griancas de Toque. Griancas heißt Kinder und Toque hat viele Bedeutungen, von berühren bis zum Gitarre spielen oder trommeln und ungefähr darin sehen wir hier unser Aufgabenfeld: Berühren mit Musik, Tanz und Gesang, ein Kulturaustausch der Orte zu Landschaften zusammenfügt. Wie sieht die Landschaft aus zwischen Gamboa und Inzmühlen? Dazu hier eine kurze Beschreibung unseres Artist in Residenz Projekts:

THE FOUNDATION Griancas de Toque, a non-profit corporation founded in 2014, runs an artist residency program on the island of Morro de Sao Paulo, Salvador, Bahia, Brazil. De Toque has to Appartements and a dancefloor situated in the Rue de Toque, Gamboa which has a small garden with more than 6 palms and some healing plants. Surrunded from neight- bours of the village. The beach is a short walk to the village and the port and it is a 30 minute walk to Morro de Sao Paulo and by katamaran 3 hours to Salvador, the first capital of Brazil.

Gemeinschaftsstiftung HEILENDE KRÄFTE IM TANZ®

Treuhänderin Elke Wagner Vor den Höfen 12a 29640 Wintermoor fon 05198-987253 fax 05198-9811105 Sparkasse Harburg-Buxtehude Konto 60 99 865 BLZ 207 500 00

Tätigkeitsbericht 2016

Gemeinschaftsstiftung Heilende Kräfte im Tanz®

1. Fundraising zur Vermögensaufstockung

1.1 Vorbemerkung

Die treuhänderisch verwaltete, nichtselbständige Stiftung wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, auf diesem Weg Spenden und Zustiftungen zu sammeln und dann, wenn das Stiftungsvermögen auf 50.000 Euro aufgestockt ist, die Stiftung in eine selbständige Stiftung umzuwandeln. Aus diesem Grund konzentriert sich die Tätigkeit der Stiftung bis dahin hauptsäch- lich auf das Fundraising, um das Stiftungsvermögen zu vergrößern.

1.2 Zustiftungen und Spenden 2016

Durch Zinsen, Zustiftungen und Spenden wurde das Stiftungsvermögen 2016 von 45.305,18 Euro auf 45.890,14 Euro erhöht.

2. Durchführung künstlerischer und tanzpädagogischer Veranstaltun-

gen

2.1 Baptism Performance unter Wasser

Soltautherme, 25. März 2016

Diese besondere Performance mit den Tänzerinnen des Dancing Dialogue® Kollectives fand unter Wasser statt. Jeweils eine Tänzerin performte unter Wasser für eine Zuschauerin.

Bei dieser außergewöhnlichen Performance ging es ums Eintauchen, Abtauchen und Dasein und darum, uns über die Kommunikation mit dem Heilwasser, in dem performt wird, völlig neu zu erfahren. Baptism – Das Unmögliche wagen war die Überschrift dieser Veranstaltung. Choreografie G.F.

2.2 Großes Maskentanzritual Ostern 2016

Tanzheimat Inzmühlen, 2. April 2016

Folgendermaßen lautete der Ausschreibungstext für diese Performance des Dancing Dialogue® Kollectives: „Die Masken warten auf Euch in den Büschen und Sträuchern, am Bachlauf oder auf den Bäumen der Tanzheimat. Die Masken der Weiblichkeit, die Masken des Schreckens und die Masken der tiefen Verbundenheit. Die Masken des Schmerzes und die Masken des Aufbruchs und Neubeginns. Raumgreifend oder sich zurückziehend, im Öffnen oder Schließen begriffen, ziehen sie uns in ihren Bann. In ihrer Bewegung nehmen sie uns mit hinein in ihre Welt und lassen uns aufhorchen oder verstummen, sprachlos werden oder aufschreien.

Ein Maskentanzritual lädt uns ein, die Welt mit anderen Augen zu sehen, uns neu zu erfinden im Spiel mit Formen und Farben, mit Gefühlen und Symbolen, mit Bewegung und Musik sensibel werden für die feinen Töne im Leben, für das Fließen in uns, den Strom unserer Kreativität, der nie versiegt. Die Tanzheimat wird zum magischen Ort unseres Frauseins.“ Choreografie G.F. , Musik Stefka Weiland

2.3 Performanceprojekt Rampe des Dancing Dialogue® Kollectives

Rampe Bergen-Belsen, 15. und 16. Mai 2016

berühren – spüren – bewegen – dazu sind wir angetreten – in Bewegung geraten, dort, wo das Entsetzen am Größten ist, nicht erstarren, sondern uns bewegen, uns auf den Weg machen, uns berühren lassen und uns bewegen lassen, von diesem Ort mit seiner Geschichte, von den Menschen, die an Pfingsten hier sind um zu gedenken. Eine Annäherung, die uns herausführt aus dem: Do what you always do and you will get the results you always get, in eine neue Bewegung hinein. Sensibel werden für die Selektion, die wir erleben in unserem Alltag und Wege finden, ihr entgegen zu treten. Einen Zugang finden über den Körper. Koordination G.F., Livemusik: Stefka Weiland, Choreografie Gudrun Tandler-Ogrodnik

In Zusammenarbeit mit der AG Bergen Belsen e.V., www.ag-bergen-belsen.de

2.4 Tanzplatz Kloster Lüne – Performanceprojekt FrauSein

Kloster Lüne, 25. und 26. Juli 2016

Performance des Dancing Dialogue® Kollectives. Der Ausschreibungstext lautete: „Wir sind in Kloster Lüne umgeben von einer neunhundertjährigen Frauenkultur und fragen uns in einem Tanzlabor: Wie bewegt sich das für uns Tänzerinnen heute? Was können wir über den sensomotorischen Raum von dem Wirken der Frauen an diesem besondern Frauenkraftplatz noch wahrnehmen? Ist es möglich in einen Dialog über die Jahrhunderte einzutreten? Welche Geschichte entspinnt sich über die Bewegung? Dieser Frage auf der Spur tanzen wir am Montag und Dienstag den 25. und 26. Juli. Gäste willkommen.“.

Livemusik: Stefka Weiland

Dank an Äbtissin Freifrau von der Goltz für die freundliche Genehmigung des Tanzprojektes.

2.5 Unsichtbares sichtbar machen – Performanceprojekt WORT und TANZ Tanzheimat Inzmühlen, 15. Oktober 2016

Marie Jahoda (1907 – 2001) weist als politisch engagierte Sozialwissenschaftlerin am Anfang des 20. Jahrhunderts neue Wege in der Forschung. Dr. Gisela Notz berichtete über ihr Wirken – WORT. Das Dancing Dialogue® Kollective mit Stefka Weiland als Musikerin übernahm den TANZ in diesem Performanceprojekt, das zum 12. Mal stattfand und erforschte, wie sich die Begegnung von Wort und Tanz kreiert zwischen den Wegbereiterinnen, die Gisela Notz in ihrem gleichnamigen Kalender 2017 präsentierte und den Bewegungen, die sich damit bei den Tänzerinnen ganzkörperlich einstellten. Was passiert, wenn sich WORT und TANZ gegenüber treten? Eine mitreißende Begegnung mit einer ungewöhnlichen Wegbereiterin unse- res Frauen-Bewusstseins heute wurde dadurch spürbar, fühlbar, erlebbar. Marie Jahoda: Eine spielerische Grundhaltung hilft. Musik Stefka Weiland, Leitung G.F.

3. Errichtung, Erweiterung und Erhaltung der Bibliothek zur

Thematik Tanz, Kunst und Heilung nebst Video- und Musikarchiv

3.1 Erweiterung und Pflege der Fachbibliothek

Die Bibliothek wurde wieder um einige Fachbücher erweitert und regelmäßig gepflegt. Sie wird vor allem von den SeminarteilnehmerInnen rege genutzt.

3.2 Pflege des Videoarchivs

2003 wurde begonnen, Tanzvideos verschiedener Sparten, tanzethnologische Videos und tanztherapeutische Videos sowie interdisziplinär für Tanz interessante Videos zu sammeln, zu archivieren und in der Fachbibliothek mit einem Videorecorder interessierten Personen zur Verfügung zu stellen. Die Digitalisierung der Videos wurde 2010 abgeschlossen. Alle Dancing Dialogue® Performances und alle Vorträge der Tanztherapietage wurden auch 2016 auf Video aufgezeichnet und archiviert.

4. Förderung und Weiterentwicklung der Vernetzung von Tanz mit Kunst und Heilung

4.1 Vorträge im Rahmen der Inzmühlener Tanztherapietage

Die Vorträge 11. – 12. August 2018 hatten im ersten Teil persönliche Erfahrungen mit Tanztherapie HKIT® zum Inhalt und im zweiten Teil wurden Konzepte für die tanztherapeutische Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen vorgestellt.

Vortragende: Martina Barkhausen, Irma Benndorf, Angelika Strahl, Bettina Wahl, Claudia Baum, Maria Kaufmann, Miranda Welter und ihre Themen:

Der Weg zurück zu mir

Befreiung von Amazone und Co

Ich habe die Wahl

Das Ja im Ja durch Tanz und Bewegung!

HKIT® mit Frauen nach einer Krebserkrankung

HKIT® Tanzstudienreise nach Salvador da Bahia

Therapeutin sein – da sein – mich sein – die Herausforderung

4.2 Vorstellung der Wirksamkeitsstudie HKIT®

Am 12. August 2016 wurden erste Ergebnisse der Wirksamkeitsstudie HKIT® vorgestellt, die im Frühjahr 2016 zu verschiedenen Wirkfaktoren in Bezug auf Selbstwirksamkeitserwartung, Depression, Zwangsgedanken etc. durchgeführt wurde. Die Veröffentlichung der Ergebnisse in einer Fachzeitschrift wird für 2017 angestrebt.

Dipl. Psy. Freyja Fischer (Leitung), Karin Baldauf, Irma Benndorf, Sylvia Borrink, Sabine Büshel, Kati Ellerbrock, Elisabeth Franik, Conny Köhler, Angelika Strahl, Katrin Wehde-Behrends

5. Bereitstellung von Tanz- und Begegnungsstätten und Tagungsräumen

Vermietung des Tanzraumes „Tanzheimat Inzmühlen” durch die Stiftung Heilende Kräfte im Tanz® an Gruppen aus dem Bereich Tanz und Körperarbeit.

Bereitstellung des Raumes für Proben zu Performances, Ausstellungen, Musikaufnahmen und für Künstlergruppen aus dem Bereich der Bildenden Kunst.

6. Stiftung Griancas de Toque

Gabriele Fischer gründete 2014 in Brasilien die Stiftung Griancas de Toque. Griancas heißt Kinder und Toque hat viele Bedeutungen, von berühren bis zum Gitarre spielen oder trom- meln und ungefähr darin sehen wir hier unser Aufgabenfeld: Berühren mit Musik, Tanz und Gesang, ein Kulturaustausch der Orte zu Landschaften zusammenfügt. Wie sieht die Land- schaft aus zwischen Gamboa und Inzmühlen? Dazu hier eine kurze Beschreibung unseres Artist in Residenz Projekts:

THE FOUNDATION Griancas de Toque, a non-profit corporation founded in 2014, runs an artist residency program on the island of Morro de Sao Paulo, Salvador, Bahia, Brazil. De Toque has to Appartements and a dancefloor situated in the Rue de Toque, Gamboa which has a small garden with more than 6 palms and some healing plants. Surrunded from neight- bours of the village. The beach is a short walk to the village and the port and it is a 30 minute walk to Morro de Sao Paulo and by katamaran 3 hours to Salvador, the first capital of Brazil.

Gemeinschaftsstiftung HEILENDE KRÄFTE IM TANZ®

Treuhänderin Elke Wagner Vor den Höfen 12a 29640 Wintermoor

fon 05198-987253 fax 05198-9811105 Sparkasse Harburg-Buxtehude Konto 60 99 865 BLZ 207 500 00

 

Tätigkeitsbericht 2015

Gemeinschaftsstiftung Heilende Kräfte im Tanz®

1. Fundraising zur Vermögensaufstockung

1.1 Vorbemerkung

Die treuhänderisch verwaltete, nichtselbständige Stiftung wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, auf diesem Weg Spenden und Zustiftungen zu sammeln und dann, wenn das Stiftungsvermögen auf 50.000 Euro aufgestockt ist, die Stiftung in eine selbständige Stiftung umzu- wandeln. Aus diesem Grund konzentriert sich die Tätigkeit der Stiftung bis dahin hauptsäch- lich auf das Fundraising, um das Stiftungsvermögen zu vergrößern.

1.2 Zustiftungen und Spenden 2015

Durch Zinsen, Zustiftungen und Spenden wurde das Stiftungsvermögen 2015 von 43.298,02 Euro auf 45.305,18 erhöht.

2. Durchführung künstlerischer und tanzpädagogischer Veranstaltungen

2.1 Performance Dancing Dialogue® im Hafen in Hamburg

Performance im Hafen in Hamburg am 10. August 2015

Ein Tanz-Projekt des Dancing Dialogue® Kollektives in Zusammenarbeit mit der Frauenfreiluftgalerie und Elisabeth von Dücker, zum Wandgemälde “Für die Frauen vom Dessauer Ufer” Entwurf: Cecilia Herrero. Ausführung: Cecilia Herrero und Hildegund Schuster. 1995. Süd-Ost-Ecke des Lawaetzhauses, Neumühlen 16-20.

Tänzerinnen Claudia Baum, Renate Barbara Balzer, Freyja Fischer, Anita Kranz-Moser, Malgorzata Pastian, Gudrun Tandler-Ogrodnik. Leitung G.F.. Vortrag Elisabeth von Dücker.

2.2 Wort und Tanz

Kalenderpräsentation Gisela Notz, Wegbereiterinnen und Dancing Dialogue® Kollektiv mit Performance zu Therese Giehse

14. November 2015, Tanzheimat Inzmühlen

Vortrag zu sozial- oder politisch aktiven Wegbereiterinnen aus der Geschichte von Dr. Gisela Notz und Tanz des Dancing Dialogue® Kollektivs unter Leitung von G.F., Musik Stefka Weiland zur im Kalender 2016 vorgestellten Wegbereiterin, Therese Giehse. Schauspielerin und politisch Verfolgte.

Während über einem Jahrzehnt der Zusammenarbeit in diesem Kalenderprojekt entdeckten wir spannende Wege über die Wort und Bewegung miteinander in Kommunikation zu geraten und es wurde uns schnell klar, da liegen ungeahnte Potentiale des Austauschs zwischen verbaler Information und körperlicher Resonanz und kognitiver Entwicklung. Sich zum gesprochenen Wort bewegen heißt das Gesagte weiter zu bewegen, es zu entwickeln, wie Filme in der Dunkelkammer. Plötzlich erscheint da auf dem gewässerten Papier ein Bild.

So tauchen die im Vortrag vorgestellten Kalenderfrauen unvermittelt im Tanz auf, machen die Bewegung einer Performenden zu ihrer und erwachen zu neuem Leben auf der Tanzbühne Inzmühlens. Gedanken und Ideen der Wegbereiterinnen scheinen sich weiter zu entwickeln durch die im Vortrag aufgegriffenen Wörter, Sätze und Ideen. Sie werden aus dem Sprechen heraus in die Bewegung der Performance hinein weiter geführt. Ein Tanz entsteht aus Wort und Bewegung. Schauen wir, was Therese Giehse uns heute zu sagen hat. Bewegen wir uns an ihr entlang, reiben wir uns an dieser bedeutenden Schauspielerin und entdecken wir dabei uns selbst und unsere Potentiale. G.F.

3. Errichtung, Erweiterung und Erhaltung der Bibliothek zur

Thematik Tanz, Kunst und Heilung nebst Video- und Musikarchiv

3.1 Erweiterung und Pflege der Fachbibliothek

Die Bibliothek wurde wieder um einige Fachbücher erweitert und regelmäßig gepflegt. Sie wird vor allem von den SeminarteilnehmerInnen rege genutzt.

3.2 Pflege des Videoarchivs

2003 wurde begonnen, Tanzvideos verschiedener Sparten, tanzethnologische Videos und tanztherapeutische Videos sowie interdisziplinär für Tanz interessante Videos zu sammeln, zu archivieren und in der Fachbibliothek mit einem Videorecorder interessierten Personen zur Verfügung zu stellen. Die Digitalisierung der Videos wurde 2010 abgeschlossen. Alle Dan- cing Dialogue® Performances und alle Vorträge der Tanztherapietage wurden auch 2015 auf Video aufgezeichnet und archiviert.

4. Förderung und Weiterentwicklung der Vernetzung von Tanz mit Kunst und Heilung

4.1 Vorträge im Rahmen der Inzmühlener Tanztherapietage

Die Vorträge 28. – 29. August 2015 hatten im ersten Teil persönliche Erfahrungen mit Tanztherapie HKIT® zum Inhalt und im zweiten Teil wurden Konzepte für die tanzthera- peutische Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen vorgestellt.

Vortragende: Kati Ellerbrock, Elisabeth Franik, Andrea Hügelschäfer, Yvonne Middelborg, Sabine Rippe, Simone Stoy, Katrin Wehde-Behrends, Katrin Beitel, Gabriele Henkel und ihre Themen:

Tanz der Töne finden Gehör aus der Sprachlosigkeit

Atem, ein Weg zu mir selbst

HKIT® – die Vielfalt und das Feuer des Lebens spüren

Von einer die auszog das Fürchten zu verlernen

Wege der Heilung – Wege zu meinen Wurzeln

Lebe lieber spät – als nie.

Das eigene Leben formbar machen durch Erdung

Mein Weg zum Selbst-Bewusstsein durch HKIT®

Sesam öffne Dich – Vom Tanz mit dem Beckenboden

Tanztherapeutische Einzelarbeit mit einer Klientin

5. Bereitstellung von Tanz- und Begegnungsstätten und Tagungsräumen

Vermietung des Tanzraumes „Tanzheimat Inzmühlen” durch die Stiftung Heilende Kräfte im Tanz® an Gruppen aus dem Bereich Tanz und Körperarbeit.

Bereitstellung des Raumes für Proben zu Performances, Ausstellungen, Musikaufnahmen und für Künstlergruppen aus dem Bereich der Bildenden Kunst.

6. Stiftung Griancas de Toque

Gabriele Fischer gründete 2014 in Brasilien die Stiftung Griancas de Toque. Griancas heißt Kinder und Toque hat viele Bedeutungen, von berühren bis zum Gitarre spielen oder trom- meln und ungefähr darin sehen wir hier unser Aufgabenfeld: Berühren mit Musik, Tanz und Gesang, ein Kulturaustausch der Orte zu Landschaften zusammenfügt. Wie sieht die Landschaft aus zwischen Gamboa und Inzmühlen? Dazu hier eine kurze Beschreibung unseres Artist in Residenz Projekts:

THE FOUNDATION Griancas de Toque, a non-profit corporation founded in 2014, runs an artist residency program on the island of Morro de Sao Paulo, Salvador, Bahia, Brazil. De Toque has to Appartements and a dancefloor situated in the Rue de Toque, Gamboa which has a small garden with more than 6 palms and some healing plants. Surrunded from neight- bours of the village. The beach is a short walk to the village and the port and it is a 30 minute walk to Morro de Sao Paulo and by katamaran 3 hours to Salvador, the first capital of Brazil.

 

Unter den angegebenen Stichwörtern findet Ihr im Blog Fotos und Erfahrungsberichte zu den jeweiligen Veranstaltungen.

 

 

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